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0902 | Elternbegleiter/innen zur Sprachförderung in Grundschulen

Im Rahmen einer interkulturellen Öffnung der Elternbildung können die im Projekt „wortstark“ ausgebildeten, ehrenamtlich arbeitenden Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter auch in Grundschulen eingesetzt werden. Sie könnten in Form von Elterncafés Beratungsangebote „von Eltern für Eltern“ anbieten.

Die Schule soll mehr als bisher auch als Lern- und Lebensort für Eltern attraktiv sein (Schule als Bildungsheimat). Sprache ist dabei ein verbindendes Element. Eltern sollen spezifische Angebote in Bezug auf den Spracherwerb ihrer Kinder finden.

Eine „lebendige Mehrsprachigkeit“ wie sie die UN-Kinderrechtskonvention 1989 zu Sprache und Menschenrechten beschreibt, ist in Kitas und Grundschulen immer noch mehr Wunsch als Wirklichkeit, obwohl die Mehrsprachigkeit mittlerweile auch in Deutschland und vor allem hier in Frankfurt die Regel ist.
Daher wären Maßnahmen sinnvoll, die ein gemeinsames Handeln für bessere Lernmöglichkeiten der Kinder zum Ziel hätten. Eine Zielgruppe dabei sollten die Eltern sein. Denn Kitas und Schulen sind Brückenbauer. Sie können Eltern den Zugang zu vielfältigen Bildungs- und Beratungsangeboten bieten. Doch sie werden von vielen Elternbildungseinrichtungen nicht erreicht.

Umsetzung
Es bedarf der Erarbeitung einer Konzeption, auf deren Grundlage die Vorbereitung und Qualifizierung der Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter stattfinden kann. Darüber hinaus ist eine fachliche Begleitung und Beratung der Gruppe der Elternbegleiterinnen während ihrer Einsätze vorzusehen.

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