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0804 | Aufbau von Kooperationsstrukturen am Übergang 4-5

Die Maßnahme umfasst die Regelung von Kooperationsstrukturen am Übergang 4-5 in Form einer Kooperationsvereinbarung. Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule soll durch Kooperation und aktive Abstimmung der Schulen und dem Jugendhilfebereich institutionell gerahmt sein. Alle Akteure, die Kinder und Jugendliche im Bildungsverlauf begleiten, sollen miteinander vernetzt arbeiten und kooperieren, so dass der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule abgestimmt gelingt.

Eltern erkennen die Optionen der Integrierten Gesamtschule.
Schulen sollen das Thema Übergänge im Rahmen ihrer Ganztagskonzepte erarbeiten und entwickeln entsprechende Angebote. Schnittstellen zu dem Bereich Jugendhilfe sollen definiert und entsprechend konzeptionell berücksichtigt werden.
Übergangsphasen sollen institutionell begleitet werden, um einen gelingenden Bildungsverlauf sicherzustellen.

Am Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule werden über die Hälfte der Kinder mittlerweile für ein Gymnasium angemeldet. Davon haben 90 % eine Gymnasialempfehlung der Grundschule.
Die Bildungsgänge werden nach der jeweiligen Unterrichtsorganisation der Schule entweder als Schulform (z.B. Gymnasium) oder schulformübergreifend (zum Beispiel integrierte Gesamtschule) angeboten. Daher kann dem Wunsch nach einem zum Abitur führenden Bildungsgang auch durch die Aufnahme an einer integrierten Gesamtschule entsprochen werden. Am Übergang von der vierten in die fünfte Klasse werden jedoch einige IGS-Standorte von den Eltern nur schwach angewählt.
Kooperationsstrukturen der abgebenden Frankfurter Grundschulen mit aufnehmenden weiterführenden Schulen waren in der Vergangenheit stärker ausgeprägt als heute.

Umsetzung
• Bildung einer regionalen Struktur zur Begleitung der Übergänge
• Benennung einer oder mehrerer Personen in jeder Institution, die das Übergangsmanagement gestalten und sicherstellen
• Entwicklung eines einheitlichen Informations- und Beratungskonzept 4-5
• Durchführung regionaler Informationsveranstaltungen zum hessischen Bildungssystem und weiteren konzeptionellen Maßnahmen gemeinsam mit den jeweiligen Akteuren
• Bildung von Netzwerken: zum Beispiel durch die Einrichtung von Arbeitskreisen und eines Online-Netzwerkes

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