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0704 | Optimierung der Platzvermittlung zur Schulkindbetreuung

Die Platzvermittlung wird durch die Aktualisierung der Aufnahmekriterien, den Start des Online-Anmeldeverfahrens, durch Verfeinerung der Abstimmung bei der Genehmigung von Gestattungen und durch die Weiterentwicklung eines Platz-Sharings optimiert.
Die Platzvergabe der Betreuungsplätze für Schulkinder soll so gestaltet werden, dass die Bedarfe der Kinder und ihrer Eltern im zugehörigen Grundschulbezirk bestmöglich befriedigt werden können.

Die Entwicklung der Schülerzahlen in Frankfurt am Main ist kontinuierlich steigend. Das achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII) definiert ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für Schulkinder dem Grunde nach, aber nicht im Umfang als Pflichtleistung der Stadt. Legt man den Wert der derzeit genutzten Ganztagsplätze in Kindergärten zugrunde, ist davon auszugehen, dass dieser Bedarf bei mindestens 70% liegt. In einigen Stadtteilen liegt der Bedarf wesentlich höher und erreicht Werte bis zu 100%. Es zeigen sich Versorgungslücken, insbesondere in den innenstadtnahen Stadtteilen. Neben dem weiteren Platzausbau und dem Schaffen von Übergangslösungen sind auch die Verbesserung der Elterninformation und die Optimierung der Platzvermittlung erforderlich, um dieser Situation entgegen zu wirken.

Umsetzung
• Einführung des Internetportals „kindernetfrankfurt“ zur Information von Eltern und zur Vereinfachung der Platzvormerkung für Schulkinder. Die Vermittlung erfolgt passgenauer und zügiger. Zusagen und Warteschleifen werden vermieden, da Mehrfachanmeldungen sichtbar werden.
• Initiierung eines Beteiligungsprozesses mit Trägern, Schulen und Elternvertretern zur Aktualisierung der Aufnahmekriterien in Horten und der Erweiterten Schulischen Betreuung; unter anderem die schulbezirksbezogene Platzvergabe auch für Horte.
• Anpassung des Zeitpunktes der Platzzusagen an den Zeitpunkt der Schulanmeldung - beziehungsweise Schulzusagen. So haben Eltern die Möglichkeit, gegebenenfalls alternative Betreuungsarrangements zu suchen, falls ihr Betreuungsbedarf nicht erfüllt werden kann.
• Durchführung zentraler Informationsveranstaltungen in den Quartieren zum Zeitpunkt der Schulanmeldungen.
• Möglichkeiten von Platz-Sharing in Infoveranstaltungen und mittels des Internetportals bewerben. Betreuungsplätze werden geteilt, um den Bedarf mehrerer Kinder zu erfüllen. Diese Möglichkeiten sind mit den Trägern der Betreuung bereits jetzt einvernehmlich geregelt.
• Abschluss einer Vereinbarung des Stadtschulamtes mit dem Staatlichen Schulamt, die den Umgang mit Gestattungen regelt und einen abgestimmten Verfahrensablauf festlegt.

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