Modellregion inklusive BildungSüdWest

0604 | Konzeptentwicklung Jugendhilfe in der Grundschule

Im Rahmen der Gesamtkonzeption Modellregion wird unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern aus Schulen, von Trägern der freien Jugendhilfe, des Stadtschulamtes und des Staatlichen Schulamtes wird ein Konzept entwickelt, das die Bedarfe und das Angebot der sozialpädagogischen Förderung in Frankfurter Grundschulen beschreibt. Es ist geplant das Angebot im Sinne einer integrierten Förderplanung in das gesamtschulische Unterstützungssystem einzubetten und multiprofessionell mit den relevanten Akteuren der Bildungsregionen zu vernetzen. Regionale „Koordinierungsplattformen“ sollen regionale Strukturen zur Vernetzung und zum interdisziplinären Zusammenwirken der Fachkräfte unterstützen.

Ziel ist es, für Grundschülerinnen und -schüler in Frankfurt ein sozialpädagogisches Angebot zu entwickeln, das die schulische und soziale Integration aller Kinder in Grundschulen fördert und zur Verbesserung ihrer Bildungsbeteiligung beiträgt. Das Angebot ist inklusiv und präventiv ausgerichtet, soll sich an der Lebenswelt der Kinder orientieren und deren Beteiligung ermöglichen. Kinder sollen wohnortnah eine bedarfsorientierte, individuelle sozialpädagogische Unterstützung erhalten und von den schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten im Bildungsquartier profitieren. Kindeswohlgefährdungen sollen frühzeitig erkannt und abgestimmte Verfahren zum Umgang mit entsprechenden Anhaltspunkten angewandt werden.
 
In Frankfurter Grundschulen treffen Kinder aus den verschiedenen Herkunftsmilieus mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen zusammen. Gemeinsamer Auftrag der Schule und des Schulträgers ist die Gewährleistung von Teilhabegerechtigkeit und bestmöglichen Bildungschancen für jedes Kind in Frankfurt. 
 
Weitere Informationen zum Kontext und zur Umsetzung der Maßnahme finden Sie im Schulentwicklungsplan ab Seite 115
 
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Dokumente zur Maßnahme

Inklusion und Multiprofessionalität

Die Präsentation zum Fachvortrag des Bildungsexperten Wilfried W. Steinert .