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0502 | Beteiligungsprozess zur SEP-Umsetzung

Es wird eine arbeitsfähige und unterstützende Gremienstruktur etabliert, die selbst partizipative Haltungen und Arbeitsweisen praktiziert und die Implementierung, Umsetzung und Evaluierung des SEP begleitet. Prozessbeteiligte Akteurinnen und Akteure sollen ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihr Interesse und ihre Netzwerke in die Umsetzung der Maßnahmen des Schulentwicklungsplanes einbringen können.

Die bisher erreichte Kultur des Zusammenwirkens und des Dialoges für Kinder und Familien in Frankfurt soll weiter intensiviert werden.
Eine entsprechende Gremienstruktur soll den Umsetzungsprozess unterstützen und sicher stellen, dass die Vielfalt der Bildungsakteure abgebildet und das Interesse sich verantwortlich einzubringen genutzt wird.
Die regionale Umsetzung bildet die vor Ort bestehenden Bedarfe, die guten Lösungsansätze, das vorhandene Wissen und die lokalen Besonderheiten ab.

Der Beteiligungsprozess Frankfurt macht Schule war für die Erstellung des Schulentwicklungsplanes angelegt. Von Beginn an gab es auf allen Ebenen von sehr vielen Funktionsträgerinnen und -trägern und Bildungsakteurinnen und -akteuren ein hohes Interesse am Prozess mitzuwirken. Die Beteiligten haben im Verlauf immer wieder deutlich gemacht, dass die Qualität des Beteiligungsprozesses an der Realisierbarkeit der Ergebnisse gemessen werden muss. Damit die entwickelten Prinzipien und Lösungsvorschläge tatsächlich Berücksichtigung finden und Vereinbarungen beachtet werden, wurde angeregt für die Phase der Umsetzung Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie »sich Kümmernde« zu benennen.
Es besteht eine hohe Verbundenheit zu den im Beteiligungsprozess entwickelten Maßnahmen sowie die Motivation der Einzelnen, zum Gelingen der Umsetzung beizutragen. Hier gilt es zum einen, die entwickelten Gestaltungsfelder gesamtstädtisch voran zu bringen, zum anderen sollen dem regionalen Prinzip folgend die ganz konkreten Bedarfe und Anliegen vor Ort beteiligungsorientiert entwickelt und vertreten werden. Gleichzeitig wird dafür plädiert, bei der Gremienaufstellung noch besser als bisher auf die Arbeitsfähigkeit der jeweiligen Gruppen und deren Auftragsklarheit zu achten.

Weitere Informationen zur Umsetzung der Maßnahme finden Sie im Schulentwicklungsplan ab S. 106.

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