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0401 | Internetzugang für alle Kooperationspartner

Es wird ein IT-Konzept basierend auf Standarddiensten (z.B. Webzugriff) erstellt, das den Standard des Internetzugangs und der IT-Umgebung für die Verwaltungstätigkeiten aller Kooperationspartner darstellt. Ziel ist die Einführung eines durch die Stadt Frankfurt am Main zentral zur Verfügung gestellten, gesicherten Internetzugangs für alle an den öffentlichen Frankfurter Schulen tätigen Kooperationspartner (Jugendhilfe, Sozialpädagogen, Vereine, externe Träger, Schülerhilfe, usw.).

Seitens des Landes Hessen besteht bisher die Auflage, dass aus Datenschutzgründen eine strikte Trennung zwischen dem Schulverwaltungsnetz (innere Schulverwaltung) und dem pädagogischen Netz (zum Lernen und Lehren) erfolgen muss. Für an den Schulen tätige Kooperationspartner besteht bisher keine einheitliche Regelung.
Bedingt durch die Ausweitung von an den Schulen tätigen Kooperationspartnern im Rahmen von z.B. Inklusion und Ganztagsschule ist eine bisherige Eigenlösung für Internetzugänge für die Verwaltungstätigkeiten der einzelnen Kooperationspartner via UMTS/LTE (oder wenn dies nicht möglich ist, mittels DSL) nicht mehr sinnvoll.
Für die rein pädagogische Arbeit der Kooperationspartner mit den Schülerinnen und Schülern stehen bereits jetzt Gastzugänge in den mit dem pädagogischen IT-Basiskonzept ausgestatteten Schulen der Stadt Frankfurt am Main zur Verfügung. Allerdings darf hier eine Verwaltungstätigkeit mit personenbezogenen Daten nicht erfolgen. Es ist davon auszugehen, dass bis Ende des Jahres 2017 alle Frankfurter Schulen mit dieser Zugangsart ausgestattet sein werden.
Für die Verwaltungstätigkeiten der Kooperationspartner an den Schulen ist zwingend die Erstellung eines ganzheitlichen technischen und organisatorischen Konzeptes auf den Weg zu bringen. Dieses muss sowohl den IT-Sicherheitsaspekten der Stadt Frankfurt am Main, als auch den Datenschutzbestimmungen von Kommune und Land entsprechen. Gerade der Aspekt der vielfältigen Kooperationspartner, auch innerhalb einer Schule, stellt dabei eine große Hürde dar.

Umsetzung
Das IT-Konzept soll einheitlich und nicht einzelfallbezogen je Kooperationspartner bei Bedarf angepasst beziehungsweise modifiziert werden. Etwaige Kooperationspartner müssen sich in den eigenen Arbeitsprozessen den Standards anpassen. Innerhalb der Schulstandorte kann der Zugriff über die vorhandene Gebäudeverkabelung in den benötigten Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden.

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