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0308 | Ausbau der ämterübergreifende Clearingstelle „Schulische Hilfsmittel“

Die ämterübergreifende Clearingstelle fungiert als „kommunales Werkzeug“ so lange, bis neue Strukturen zur Umsetzung des inklusiven Unterrichts fest implementiert und untenstehende Vorschläge umgesetzt sind. Dem mit steigender Inklusionsrate wachsenden Beratungs- und Klärungsbedarf kann auf diese Weise adäquat begegnet werden.

Die ämterübergreifende Clearingstelle ‚Schulische Hilfsmittel‘ verfolgt das Ziel, insbesondere Eltern von Kindern mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung effektiv zu informieren und zu unterstützen. Dazu werden die ämterübergreifenden Schnittstellen geklärt und die Bewilligung der zum inklusiven Unterricht notwendigen schulischen Hilfsmittel zeitnah und ohne zusätzliche Belastung der Eltern herbeigeführt.

Für den inklusiven Unterricht an allgemeinen Schulen benötigen Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung oftmals spezielle schulische Hilfsmittel, die an ihren individuellen Bedarfen ausgerichtet sind und im Förderausschussverfahren als Voraussetzung für ihren Schulbesuch festgehalten werden. Erfahrungswerte zeigen, dass Eltern dieser Schülerinnen und Schüler bislang häufig mit der Bewältigung der Verfahrenswege zur Beantragung der benötigten schulischen Hilfsmittel auf bürokratische Schwierigkeiten stoßen. Kommunale Schnittstellen werden als Umsetzungsblockaden wahrgenommen.
Um Eltern angemessen beraten und unterstützen zu können, benötigen weitere Unterstützungssysteme wie Schulen, rBFZ sowie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ämter allgemein verständliche und abgestimmte Informationen zu den jeweiligen Verfahrensabläufen.
Die Kooperationspartner ‚Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main‘ und ‚Stadtschulamt Frankfurt am Main‘ reagierten auf die bestehenden Bedürfnisse im Juni 2014 mit der Einrichtung einer ämterübergreifenden Clearingstelle ‚Schulische Hilfsmittel‘.
Diese Clearingstelle reagiert auf Problem- und Zweifelsfälle zeitnah und in enger, ämterübergreifender Abstimmung. So wird sichergestellt, dass fokussierter inklusiver Unterricht umgesetzt werden kann. Hinsichtlich der Verfahrenswege unterschiedlicher Rechtskreise werden Informationen transparent bereitgestellt.

Weitere Informationen zur Umsetzung der Maßnahme finden Sie im Schulentwicklungsplan ab Seite 93.

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