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0307 | Einrichtung eines Hilfsmittelpool Inklusion

Das Stadtschulamt richtet in seiner Funktion als Schulträger in enger Kooperation mit den jeweiligen ürBFZ (vor allem im Förderschwerpunkt ‚Körperlich- motorische Entwicklung‘, aber auch im Förderschwerpunkt ‚Sehen‘/ ‚Hören‘) einen Hilfsmittelpool an einem zentralen Ort ein und trägt so Sorge für die zeitnahe Bedarfsdeckung wie auch der effizienten, ressourcenschonenden Verwaltung der beschafften Spezialausstattung. Dabei werden Aspekte der Wartung und des Supports berücksichtigt.

Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung zur inklusiven Unterrichtung speziell auf ihren Bedarf zugeschnittene Hilfsmittel erhalten. Diese Hilfsmittel sollen schnell zur Verfügung gestellt werden. Durch Mehrfachnutzung soll die Wirtschaftlichkeit gewahrt werden.

Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung benötigen oftmals zur inklusiven Unterrichtung an allgemeinen Schulen spezielle schulische Hilfsmittel. Diese müssen an ihren individuellen Bedarfen ausgerichtet sein. Diese Bedarfe verändern sich mit der Entwicklung der Schülerinnen und Schüler: so genügt beispielsweise ein Therapiestuhl, der zur Einschulung zur Verfügung gestellt wurde, dem veränderten Bedarf einer Viertklässlerin oder eines Viertklässlers nicht mehr zur Gänze. Der Stuhl kann aber durch Um- und Nachrüstung an den Bedarf eines weiteren Kindes ressourcenschonend und relativ kostengünstig angepasst werden.
Die Beschaffungen dieser schulischen Hilfsmittel durch den Schulträger
a) nach dem Hessischen Schulgesetz (HSchG) § 158 oder
b) als spezielle schulische Hilfsmittel im Einzelfall
sind häufig kostenintensiv.
Analog zum Verfahren der Gesetzlichen Krankenversicherungen bietet sich daher auch ein Ausleihverfahren in Form eines Pools schulischer Hilfsmittel an, wonach Spezialmobiliar zentralisiert verwahrt, bedarfsorientiert um- und nachgerüstet und zeitnah an Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung durch den Schulträger vermittelt werden kann.

Weitere Informationen zur Umsetzung der Maßnahme finden Sie im Schulentwicklungsplan ab Seite 92

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