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0306 | Etablierung multifunktionaler Raumnutzung in Schulen

Es wird ein Rahmenkonzept zur multifunktionalen Raumnutzung unter Federführung des Stadtschulamtes und Beteiligung des Staatlichen Schulamtes, der Schulen und Pädagogischen Fachkräfte die bereits Erfahrungen mit der multifunktionalen Raumnutzung mitbringen erarbeitet. Dabei werden die Anforderungen an Raum und Ausstattung aus dem Lehr- und Betreuungsauftrag in Bezug auf Größe, Auslastung, Wirtschaftlichkeit und Zeit hergeleitet und definiert. Eine Broschüre mit Praxisbeispielen wird erstellt.

Die Maßnahme zielt auf die volle Nutzung der vorhandenen Raumressourcen unter Berücksichtigung der pädagogischen Leitprinzipien und kindlichen Bedürfnisse im Ganztag. Grundsätzlich sollen alle Räume der Schule für eine multifunktionale Nutzung allen an der Schule Tätigen zur Verfügung stehen. Kooperationen in der Raumnutzung im Bildungsquartier sollen helfen weitere Bedarfe zu decken.

Vom Kind aus denken – Bildungsräume gestalten – Synergien fördern: das bedeutet, dass die ganztägig arbeitende Schule ein Beitrag zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern ist und in besonderer Weise die Verschiedenheit der Kinder berücksichtigt. Dafür will die Stadt Frankfurt alle Frankfurter Grundschulen zu ganztägig arbeitenden Schulen entwickeln. Dies beinhaltet für alle Kinder, deren Eltern es wünschen, ein verlässliches und qualitativ hochwertiges Bildungs- und Betreuungsangebot täglich von 07.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Im Sinne eines integrierten Systems werden Betreuungs- und Unterrichtsangebote sinnvoll verbunden. Die Angebote von Schule und Träger sollen ineinander greifen. Dies drückt sich auch in der Nutzung der Raumressourcen einer Schule aus. Eine gemeinsame multifunktionale Nutzung wird dort angestrebt, wo es möglich und pädagogisch sinnvoll ist. Die Architektur soll der Pädagogik folgen. Funktionale und pädagogische Gesichtspunkte werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Die Begrenztheit der Raumressource fordert alle Akteure auf, kreative Lösungswege zu beschreiten.

Umsetzung
• Kommunikation des Rahmenkonzeptes an Schulen und Träger.
• Umsetzungsplanung zur Anpassung des Raumkonzeptes an Schulen, die bereits ganztägig arbeiten.
• Umsetzung des neuen Rahmenkonzeptes mit Anpassung der Raum- und Ausstattungsstandard an Schulen die neu ganztägig arbeiten.
• Auswertung der Erfahrungen und Weiterentwicklung.

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