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0305 | Anpassung des Raumprogrammes

Der Schulträger forciert schrittweise die konzeptionelle Weiterentwicklung von Raumprogrammen, welche die Erfordernisse eines individualisierten und zugleich team- und projektorientierten Lernens bedarfsgerecht und schulspezifisch aufgreifen und sich an unterschiedliche pädagogische Konzepte anpassen lassen.

Ziel ist es zukünftig mehr angemessene Räume für Ganztag und Inklusion zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören u.a. Räume für individuellen Rückzug, zur Krisenintervention, für Teamsitzungen und ähnliches, die mit mobilem und brandschutztauglichem Mobiliar ausgestattet sind, akustisch und optisch entlasten und über eine geeignete Infrastruktur zur Vor- und Nachbereitung des inklusiven Bildungsangebots verfügen.
Eine gute Ganztagsschule ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern in besonderer Weise die Umsetzung von Inklusion, da ein rhythmisiertes Ganztagsangebot individuelle Entwicklung fördert, über den Unterricht hinaus kulturelle Lernangebote mit vielfältigen sozialen Kontaktmöglichkeiten verbindet und dabei unterschiedliche Lernvoraussetzungen wie individuelle Bedürfnisse berücksichtigt. Mehr Zeit und eine veränderte Lernkultur ermöglichen allen Kindern und Jugendlichen eine qualitativ hochwertige Bildung, unabhängig ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, Art und Umfang eines individuellen Förderbedarfs. Die inklusive Ganztagsschule wird zum Lern- und Lebensort für Klein und Groß mit enger Verzahnung von pädagogischen Vor- und Nachmittagsangeboten, die in enger Abstimmung von multiprofessionellen Teams konzeptionell erarbeitet werden.

Umsetzung
• Bedarfserhebung und Bestandsaufnahme an Schulen, die bereits ein angepasstes Raumprogramm haben .
• Gemeinsame, professionell gestaltete, neue Raumkonzepte mit und an ausgewählten Schulen (zum Beispiel im Kontext Modellregion) in minimal- und maximaler Ausführung.
• Ergänzung um die sonderpädagogische Perspektive der rBFZ-Vertretungen (hier v.a.: Förderschwerpunkte körperlich-motorische Entwicklung, Sehen, Hören, geistige Entwicklung), Überprüfung der DIN-Vorgaben und gegebenenfalls Erweiterung
• Pilotvorhaben an ausgewiesenen Schulen
• Raumnutzung (auch gemeinsame Nutzung von Schulküchen und Catering) im regionalen Verbund überprüfen.

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