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0203 | Beförderung von Kommunikation und Austausch

Die Maßnahme zielt darauf ab, dass Austausch und Kommunikation organisiert und verstetigt werden. Zur Unterstützung der Selbstorganisation wird eine standardisierte Kooperationsvereinbarung für die Bildungsakteure im Quartier entwickelt und eingeführt. Ziel ist der Aufbau verlässlicher und kontinuierlicher Kooperations- und Kommunikationsstrukturen, die niedrigschwellig und vertrauensvoll Kommunikation zwischen allen Bildungsakteuren ermöglichen. Diese Strukturen stehen allen Gruppen, die sich beteiligen wollen offen und haben das Ziel, die Planung von vielfältigen und bedarfsgerechten Ganztagsangeboten im Bildungsquartier sowie gelingende Bildungsverläufe zu ermöglichen.

Für die qualitative Entwicklung von Bildungsquartieren sind verlässliche Kooperationsstrukturen eine zentrale Grundlage. Diese sollen unabhängig vom Engagement einzelner Akteure nachhaltig verankert werden und tragfähig sein. Sie binden alle beteiligten Institutionen, die mit den Schülerinnen und Schülern arbeiten ein und beschreiben Verfahren, Abstimmungsprozesse und Kommunikationsroutinen.
Im Mittelpunkt der Kommunikation steht der Lernweg: der biografische Weg des Kindes oder des Jugendlichen, um den herum sich Kooperationspartner gruppieren sollen. Dabei müssen Kinder und Jugendliche, gerade auch aus benachteiligten Gruppen einbezogen werden, die dadurch erkennen können, dass ihre Beteiligung an der Gestaltung ihnen auch reale Mitentscheidungschancen einräumt.
Die Schule(n) und ihre Kooperationspartner haben ein kommunikatives Forum, in dem sie sich regelmäßig über Inhalte, Organisatorisches und Personelles informieren und abstimmen. Sich kennenlernen, Erfahrungen austauschen, gegenseitige Erwartungen abgleichen, sich gemeinsam weiterbilden sind grundlegende Voraussetzungen für die erfolgreiche gemeinsame Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Umsetzung
• Sichtbarmachen guter Kooperationspraxis in Form von Veröffentlichungen, Durchführung von Dialogveranstaltungen, Expertenforen, sowie Hospitationen in regelmäßigen Abständen in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.
• Entwicklung eines Standards zur Umsetzung und Fortschreibung von Kooperationsvereinbarungen. Etablierung regionaler Kommunikationsforen, zum Beispiel durch die Einrichtung einer „Pädagogischen Werkstatt“ im Quartier.
• Bereitstellung von fachlicher Begleitung und Moderation für diese regionalen Entwicklungsprozesse.

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Dokumente zur Maßnahme