Modellregion inklusive BildungRegionalisierung

0202 | Aufbau eines Qualifizierungsnetzwerkes

Qualifizierungsnetzwerk

Das Qualifizierungsnetzwerk ist seit 2015 als beratende Instanz in der Modellregion Inklusive Bildung aktiv.

Ziel des Qualifizierungsnetzwerkes ist, ein bedarfsorientiertes Qualifizierungsangebot (weiter-) zu entwickeln und für alle zugänglich zu machen, die in unterschiedlichen Professionen inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen gestalten und ermöglichen. Ein besonderes Augenmerk des Netzwerkes liegt auf der Förderung und Stärkung multiprofessioneller Zusammenarbeit. Auch in seiner Zusammensetzung bildet das Netzwerkes berufliche Vielfalt ab. Folgende fachliche Perspektiven sind vertreten:

  • Bildungsträger/Land Hessen
  • Bildungspartner von Schulen (Medien)
  • Bildungsregionen Süd und West in der Stadt Frankfurt
  • Fachberatung Inklusion
  • Förderschule
  • Fort- und Weiterbildungsanbieter
  • Grundschule
  • Hauptschule
  • Träger von Schulbegleitung
  • Jugendhilfe in der Grundschule
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Konzeption und Wissenschaft
  • Öffentlicher Jugendhilfeträger
  • Regionales Beratungs- und Förderzentrum (rBFZ)
  • Schulleitung
  • Schulsozialarbeit
  • Schulträger/Stadt Frankfurt
  • Sozialgesetzbuch (SGB VIII + XII)
  • Träger und Leitungen von Projekten
  • Unabhängige Inklusionsberatungsstelle (Eltern)

Das Qualifizierungsnetzwerk trifft sich 4-6 Mal im Jahr. In 2019 haben bereits zwei Treffen stattgefunden. Nähere Auskunft zu Ort und Zeit der Netzwerktreffen erhalten Sie bei der Servicestelle der VHS.

Die Idee zur Netzwerkbildung ist bereits in der Konzeptionsphase des Modellprojektes gereift und hat Niederschlag in der Gesamtkonzeption „Modellregion Inklusive Bildung Frankfurt am Main“ gefunden. Ausgehend von einer ersten Bestandsaufnahme der vorhandenen Weiterbildungsangebote wird durch die Servicestelle des Netzwerkes an der Volkshochschule Frankfurt eine breite und im Netzwerk abgestimmte Angebotspalette für alle zusammengestellt, die mit unterschiedlichen Professionen und Perspektiven inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen fördern und ermöglichen. Die Qualifizierungsangebote umfassen die Schwerpunkte:

  • Grundlagen (Leitbild, Haltung, Inklusion als Thema für alle Beteiligten, Rollenklärung, Ressourcenorientierung u.v.a.m.)
  • „Schlüsselthemen“ (Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und Eltern, außerdem z. B. Soziale Benachteiligung, Interkulturelle Kompetenz, Gender)
  • „Fachwissen und Beratung“ (spezifische Themen: Lernhilfe, Autismus, ADHS ... sowie Methodenvermittlung, Demokratielernen, Sprache/Mehrsprachigkeit usw.)

Sie unterstützen die Entwicklung einer inklusiven Haltung und einer inklusiven Schulkultur (Leitbildentwicklung), erweitern professionelle Perspektiven, begleiten Veränderungsprozesse durch Team- und Organisationsentwicklung und fördern und organisieren Multiprofessionalität.

Das Qualifizierungsnetzwerk wird von der Servicestelle bei der VHS Frankfurt unterstützt und begleitet. Zu ihren Aufgaben zählen:

  • Bestandsaufnahme und Analyse vorhandener Weiterbildungsakteure, -konzepte und -angebote
  • Informationsmanagement und Vernetzung – Fortbildungsangebote bündeln und zur Verfügung stellen
  • Bedarfsermittlung und Planung – formulierte Anforderungen und Bedarfe aufgreifen und neue Fortbildungsangebote auf den Weg bringen
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung

Ansprechpartnerin der Servicestelle ist 
Frau Martina Köbberich
Tel. +49 (0)69 212-73677
Fax +49 (0)69 212-39825
E-Mail martina.koebberich.vhs@stadt-frankfurt.de
Sonnemannstraße 13
60314 Frankfurt am Main

Projektleiterin im Stadtschulamt ist
Frau Sabine Emmert
40.S3 Pädagogische Grundsatzplanung
(Qualifizierung und Projekte)
Tel. +49 (0)69 212-44654
E-mail sabine.emmert@stadt-frankfurt.de
Seehofstr. 41
60594 Frankfurt am Main

Ziel ist die Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte zu den Schwerpunktthemen des vorliegenden Schulentwicklungsplanes mit besonderem Augenmerk auf die regionalen Bedarfe. Die Qualifizierungsangebote sollen grundsätzlich verschiedene Ebenen und Professionen ansprechen. Kooperationen in der praktischen Arbeit werden durch die mehrperspektivische Auseinandersetzung mit relevanten Fragestellungen und die gemeinsame, theoriegeleitete Annäherung unterstützt. Die Qualifizierungsangebote sind regional ausgerichtet und stärken die Selbstorganisation und Kooperation in den Quartieren und Bildungsregionen. Die Auseinandersetzung mit Fragen der pädagogischen Praxis und Entwicklung innovativer Lösungsstrategien ist grundlegend wichtig für die qualitätsvolle Umsetzung der im SEP benannten Prinzipien, Gestaltungsfelder und Maßnahmen. Der Besuch von Fortbildungen ist im Kontext Schule und Bildung Normalität. Erweitert man die Ziel- und Angebotsgruppe um alle an der Schule Tätigen, oder um alle im Quartier, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, dann verändern sich Inhalte, Gestaltung und Qualität von Fortbildungen. Qualifizierungsprogramme (statt Einzelfortbildungen), die vor Ort bestehende Bedarfe beantworten, versprechen mehr Nachhaltigkeit und innovative Qualifizierungsimpulse. Sie stärken gleichzeitig die Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure vor Ort durch das persönliche Kennenlernen, den fachlichen Austausch und die daraus resultierenden Perspektivwechsel.

Weitere Informationen zum Kontext und zur Umsetzung der Maßnahme finden Sie im Schulentwicklungsplan ab Seite 79.

 

 

 

 

 

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