RegionalisierungSüdWest

0201 | Konzeptionierung und Konstituierung der Regionalisierung

Es wird eine ämter- und institutionenübergreifende, an Regionen und Quartieren orientierte Zusammenarbeit von Schul- und Jugendhilfeträger, Schulaufsicht, Schulen, Trägern und weiteren Institutionen dauerhaft aufgebaut, die sich mit frühkindlicher, schulischer und beruflicher Bildung befassen, beziehungsweise einen diesbezüglichen Bildungsauftrag haben.

Die Zusammenarbeit ermöglicht Lernortkooperationen zum Beispiel in Bezug auf
• die Gestaltung der Übergänge zwischen den Schulformen,
• die Förderung der Zusammenarbeit der verschiedenen regionalen Bildungsträger,
• die Verbesserung der Transparenz des Schulangebotes und der möglichen Bildungsgänge,
• die Feststellung und Aufnahme besonderer Bedarfe und Fragestellungen in der Region,
• und die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Bildungskonzepte.

Die bisherige, anlassbezogene Zusammenarbeit zwischen der Stadt Frankfurt und dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt wird zur Umsetzung der Schwerpunkte des Schulentwicklungsplanes in eine verlässliche und dauerhafte Form überführt.
Die bereits vorhandenen Kooperations- und Vernetzungsstrukturen werden auf regionaler Ebene mit allen Bildungsakteuren systematisch ausgebaut, um den Informationsaustausch, die Planung und Abstimmung zwischen den Schulen/Bildungsbereichen und den damit verbundenen Aufgaben zu intensivieren und damit zu verbessern.

Ziel ist es, eine bestmögliche individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen, die vorhandenen Personal- und Sachressourcen optimal einzusetzen und die Vernetzung der Partner in den Bildungsregionen zu initiieren oder zu intensivieren oder als gute Praxis zu beschreiben und für andere Regionen und Quartiere nutzbar zu machen.

Im Hinblick auf den Anspruch einer integrierten Stadtentwicklung sind qualifizierte schulische Angebote ein wichtiger Standortfaktor und tragen wesentlich dazu bei ob eine Stadt als von den Menschen als lebenswert wahrgenommen wird. Das Ziel kommunaler Schulentwicklung ist die Gestaltung eines zukunftsfähigen Bildungs- und Schulangebotes.

Das Organisationsmodell zur Regionalisierung der Bildung soll es ermöglichen, alle an Schule und Bildung beteiligten Akteurinnen und Akteure einzubeziehen, um bereits vorhandene Ressourcen optimal nutzen und miteinander vernetzen zu können. Die Verschiedenheit der Frankfurter Regionen und Quartiere wird dabei bewusst aufgenommen und gestärkt. Die Leit- und Gestaltungsprinzipien sind das Fundament für die unterschiedliche Ausgestaltung der Prozesse. In einem nächsten Schritt gilt es Rahmenstandards zu entwickeln. Dies schafft Transparenz und sichert einen gemeinsamen Handlungsrahmen.

Weitere Informationen zum Kontext und zur Umsetzung der Maßnahme finden Sie im Schulentwicklungsplan ab S. 76

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