Einrichtung, Organisationsänderung, Aufhebung von SchulenMitte

0104 | Errichtung einer Grundschule in Bockenheim

Die Maßnahme umfasst die Errichtung einer vierzügigen Grundschule als Schulorganisationsmaßnahme gemäß § 146 HSchG. Ziel ist die Deckung des durch Wohnungsbau weiter steigenden Grundschulbedarfes in Bockenheim. Planungszeitraum ist 2015 – 2019. Zentrale Akteure sind das Stadtschulamt, das Hochbauamt und das staatliche Schulamt.

Die Grundschulen in Bockenheim haben ihre Kapazitätsgrenzen erreicht und werden ohne zusätzliche Raumressource die steigenden Kinderzahlen nicht aufnehmen können. Aus der geplanten Wohnbebauung auf dem ehemaligen Campus-Gelände ist zudem der Bedarf nach zwei weiteren Grundschulzügen zu erwarten (siehe Datenteil, Tab. II-2.16). 
Weitere Bedarfe entstehen perspektivisch aus der mit 1.500 Wohneinheiten geplanten Wohnbebauung südlich der Rödelheimer Landstraße (ehemalige „Siemensstadt“ - siehe Datenteil, Tab. II-2.16).
Diese Bedarfe können an den bestehenden Grundschulen in Bockenheim nicht mehr dargestellt werden. Neben der Erweiterung der Franckeschule (siehe Maßnahme 0115)
beabsichtigt das Stadtschulamt daher, das nach Umzug des Deutschen Instituts für pädagogische Forschung (DIPF) freiwerdende ehemalige Schulgebäude an der Schlossstraße nach Umbau beziehungsweise Sanierung als weiteren Grundschulstandort für Bockenheim zu nutzen.

Umsetzung
• Zustimmung des Hessischen Kultusministeriums zum Schulentwicklungsplan und der Schulorganisationsmaßnahme (§§ 145, 146 HSchG)
• Kostenermittlung und Einstellung im Investitionsprogramm
• Errichtung einer Pädagogischen Planungsgruppe
• Erarbeitung und Beschlussfassung einer Bau- und Finanzierungsvorlage
• Bildung eines Schulbezirkes durch Änderung der Schulbezirkssatzung

Datenbasis
Prognose Schülerinnen- und Schülerentwicklung im Einzugsbereich (siehe Datenteil, Abb. II-2.2), Wohnbauplanung (siehe Datenteil, Tab. II-2.16) 

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